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Samstag, 31. Dezember 2016

Happy new Year 2017!

Die schöne Helena, Operette von Jaques Offenbach



Wie jedes Jahr zu Neujahr verfasse ich auch diesmal wieder meinen persönlichen Jahresrückblick und -ausblick. Die Ereignisse in der Welt will ich dabei nicht kommentieren, sondern darüber nachdenken, was das Jahr für mein Blog und für meine Tätigkeit als Sammler und, sozusagen, ehrenamtlicher Hobby-Forscher gebracht hat.

Insgesamt war für mich 2016 ein Jahr der Vorbereitung und (noch) nicht der reichen Ernte. In diesem Blog sind nur neun Beiträger erschienen. Der wichtigste war wohl der über Charlotte Viereck, der wirklich neue Daten und Fakten zutage gefördert hat, die bisher so noch nicht bekannt waren. Ihn zu schreiben und das mir zur Verfügung stehende Material aufzuarbeiten und in meinem anderen Blog komplett zur Verfügung zu stellen, hat mich mehrere Monate Arbeit gekostet. Auch für 2017 habe ich einige neue Projekte in Planung und Arbeit, von denen mich manche schon mehrere Jahre beschäftigen. Einerseits möchte ich dabei meinen selbstgesetzten Qualitätsstandard halten, andererseits befriedigt es mich nicht, nur alle paar Monate einen Beitrag zu publizieren. Ich möchte im nächsten Jahr mehr Masse an Aufnahmen zur Verfügung stellen. Dazu habe ich seit April 2016 den kompletten Bestand der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek durchgeschaut, durchgehört und habe eine Menge davon heruntergeladen. Es waren ca. 19.800 Schelllackseiten, die ich im Netz besucht habe, und ich bin pünktlich vor Jahresende am 27. Dezember, also gerade vor ein paar Tagen, damit fertig geworden. Ungefähr 10.000 davon habe ich mir heruntergeladen (was allein ungefähr 60.000 Klicks mit der Maus bedeutet und sekunden- bis minutenlange Wartezeiten bei jeder Aufnahme).

Warum habe ich das getan? Neben der persönlichen Neugier, die mich antrieb, würde ich lieber meine knappe Zeit dafür verwenden, Zusammenstellungen zu machen und meinen Lesern Überblicke über bestimmte Genres, bestimmte Sänger oder bestimmte Schallplattenfirmen zu geben, als die zeitaufwendige Arbeit selbst zu übernehmen, jede einzelne Aufnahme zu digitalisieren, die ich hier veröffentliche. Deshalb möchte ich verstärkt mit bereits vorliegenden überspielten Aufnahmen aus verschiedenen Quellen arbeiten, anstatt alle Arbeit selbst zu machen. Damit geht man dann aber mehr als bisher das Risiko ein, Ärger wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen zu bekommen. Auch wenn die Blogs kaum vergleichbar sind, möchte ich nicht, dass es mir so ergeht wie dem großen Klassik-Blog Radiomelasudas, das Anfang Dezember sang- und klanglos von Google geschlossen wurde und dessen Spuren kaum noch im Netz zu finden sind: Gestern noch 50.000 Besucher pro Tag und dann von heute auf morgen für immer weg ohne Nachruf und Ansprechpartner...

Für das neue Jahr plane ich eine neue Reihe mit "Essential Historical Recordings", die Werke aus der Geschichte der Musikaufnahme, die jeder Liebhaber historischer Aufnahmen kennen (und haben) sollte, beinhalten wird.

Das nächste große Projekt, von dem ich gehofft hatte, dass es schon dieses Jahr reif für die Veröffentlichung ist, ist eine umfangreiche Diskographie der Matrixnummernserie der Deutschen Grammophongesellschaft mit den Kennbuchstaben as. Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 1919 bis ca. Anfang 1926 und umfassen sowohl wichtige und bekannte wie auch unbekannt gebliebene Aufnahmen von Sängern, Orchestern, Dirigenten und manchmal auch Künstlern mit populärer Musik (Kleinkunst). Ich habe bereits vor über 30 Jahren begonnen, diese Nummern zusammenzutragen (es zwischendurch aber 20 Jahre liegen gelassen), und merke jetzt, wo ich es dann doch veröffentlichen möchte, wie viel editorische Feinarbeit noch zu tun ist und wie viele Fehler und Fragen noch offen sind. Immerhin umfasst die Liste bisher 37 Seiten, und ich bin jetzt zusammen mit Freunden dabei, alles noch einmal durchzusehen und schließbare Lücken noch zu schließen, bevor die erste Version in die Welt hinaus geschickt wird. Ich werde es noch einmal nachzählen, aber ich schätze, dass mittlerweile 1300 bis 1400 Aufnahmen aus der Spanne zwischen 1 as und 2212 as (letzte bekannte Aufnahme) aufgelistet sind. Es soll dann auch eine PDF-Version zum Download geben.

Wenn ich es schaffe, wird es 2017 auch noch einen großen Artikel über den heute fast unbekannten Komponisten Max Kowalski geben, ergänzt mit Aufnahmen des von mir sehr geschätzten Baritons und Pianisten Ernst Wolff.

Und noch ein Thema gibt es, mit dem ich mich seit diesem Jahr befasse: ich habe mein Interesse am Genre Operette entdeckt und mir einige Bücher dazu besorgt. Im Buch "Welt der Operette" von Arnbom, Clarke und Trabitsch (Wien 2011), das als Begleitbuch zu einer Ausstellung erschien, heißt das erste Kapitel bezeichnenderweise "Die Geburt der Operette aus dem Geist der Pornographie": Es beschreibt, wie die Offenbach-Operetten im Paris ihrer Entstehungszeit (nicht nur für damalige Zeiten) knallharten Sex auf die Bühne brachten. Als das Genre nach Wien importiert wurde und immer mehr Menschen in den Bann zog, ging dieser Aspekt immer mehr verloren, bis zuletzt nur noch eine Heile-Welt-Idylle eine Rolle spielte und den Niedergang des Genres besiegelte. So habe ich als Kind auch Operette kennen und hassen gelernt: Als süßlich-klebrige Radiomusik zur Untermalung des sonntäglichen Kaffetrinkens. Wenn ich dagegen "back to the roots" gehe und mir die alten Ansichtskarten anschaue (ein Sammelgebiet, was für mich immer interessanter wird), sehe ich eine ganz andere Welt, die mir interessant, authentisch und kennenswert vorkommt. Danach habe ich auch das Bild zu meinem heutigen Beitrag ausgesucht: Eine Offenbach-Operette mit unbekannten Darstellern, aber selbst wenn die Dame doch einen BH tragen sollte, täuscht sie auf dem Foto die Barbusigkeit gekonnt vor und lässt den erotischen Reiz der Operette hochleben.

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein gutes, gesundes und segensreiches Jahr 2017!

 
Ausschnitt

In my last year's retrospect I find that for me 2016 was a year of preparing new projects and not a year of a big published output. The reason is that I have looked through and sometimes listened to all of the 19.800 shellack sides that are accesable at the Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB) and have downloaded quite a few. This took much of the time I had for my hobby. For 2017 I am planning to start a greater output in this blog with sources beyond my own collection, and maybe some of the SLUB-recordings will appear in this blog in the next year in a thematical context. I am also planning a series of "Essential Historical Recordings". Right now I prepare a dicography of a huge late acoustical matrix series of the Deutsche Grammophon which will appear here in this blog, and I also will publish as many recordings from this matrix series as possible.

The photo is a tribute to my newly evoked interest for the genre of the operetta and the erotical and satirical aspects of this genre. Some day it will also find a way into my blogs. The soon coming first recording of the "Fledermaus" from 1907 will be the start for that...


I wish all readers of my blog a good, healthy and blessed year 2017! Keep on listening and keep on networking with other collectors to prevent our acoustical heritage from oblivion. And I am always open if someone who has not the energy to run his own blog wants to publish some good recordings or unknown sources in my blog, just like the starting picture says - where someone likes to join a small group of ... collectors? Why keep your treasures for you alone - Just share it with friends... (Translation of the text on the starting picture: Let me be the third in your union!) 



Sonntag, 4. Dezember 2016

Der Bariton Robert Burg (1890-1946)



Robert Burg als Escamillo in Carmen


Bei meiner Beschäftigung mit der Dresdener Oper habe ich mir eine Preiser-LP überspielt, die dem Sänger Robert Burg gewidmet ist. Diese möchte ich hier teilen. Robert Burg war im wesentlichen der Oper von Dresden treu, die in den 20er und frühen 30er Jahren wohl trotz der Berliner Opernhäuser das beste und ambitionierteste Opernhaus in Deutschland war. Dies wurde von den aufkommenden nationalsozialistischen Herrschern unterbrochen, die Dirigenten wie Fritz Busch vertrieben und die Berliner Staatsoper als repräsentative Oper des Nazi-Staates aufbauten. Robert Burg sang in den 20er Jahren einige Uraufführungen von heute weniger bekannten Opern (immerhin 1925 Hindemiths Cardillac), aber vor allem half er Opern wie Boris Godunoff von Mussorgsky und die damals in Deutschland seltener bis gar nicht gespielten Verdi-Opern wie Maskenball und Macht des Schicksals populär zu machen. Auch in Bayreuth sang er einige wichtige Rollen. Gemessen an seiner Bedeutung für die Opernbühne ist er auf Schallplatten unterrepräsentiert.

Auf der Rückseite der Preiser-LP schreibt Einhard Luther, dessen Artikel und Bücher ich immer wieder gerne lese, einen Artikel, der den Sänger würdigt. Seine etwas rauhe, kräftig-heldische Baritonstimme ist nicht jedermanns Geschmack, aber die Aufnahmen sind hörenswert. Zunächst noch der Artikel von Einhard Luther, dann die Tracklist von der Preiser-LP:


Die außerordentlich große Zahl stimmgewaltiger, interessanter und ausdrucksstarker Baritonsänger in der Zeit zwischen den beiden Welt­kriegen hat dazu geführt, daß manche dieser Künstler heute kaum mehr dem Namen nach bekannt sind; einige sind durch Mitwirkungen bei Festspielen in Bayreuth und Salzburg in Partien berühmt geworden, die sie fast nebenbei nur als einen kleinen Teil ihres Repertoires be­trachtet haben. Viele sind kaum auf Schallplatten erhalten. Wer entsinnt sich heute noch an den Heldenbariton Max Roth, an den um 1930 gefeierten Walter Großmann oder an Wilhelm Faßbinder, den lang­jährigen Wotan und Hans Sachs der Stuttgarter Oper? An der Dresdener Staatsoper war von 1916 bis 1945 Robert Burg der erste Heldenbariton. Mit Friedrich Plaschke und später mit Josef Herr­mann vertrat er das Repertoire des deutschen dramatischen Bariton­faches, war außerdem als italienischer Charakterbariton überaus populär und wirkte an vielen Ur- und Erstaufführungen mit. Die von ihm erhaltenen Schallplatten geben die Vielseitigkeit und Ausdruckskraft dieses Sängers nur zu einem verschwindend geringen Teil wieder. Sein eigentlicher Name war Robert Bartl. Am 29. März 1890 wurde er in Prag geboren. Zunächst studierte er Mathematik und nahm bei Hans Pokorny nur nebenbei Gesangunterricht. Seine Ausbildung an der Technischen Hochschule von Prag schloß er mit dem Staatsexamen ab, debütierte aber schon mit 24 Jahren am Stadttheater von Aussig als Valentin in Gounods „Margarethe". Kurze Zeit war er als Anfänger am Deutschen Theater von Prag und am Stadttheater von Augsburg en­gagiert, ehe er 1916 an die Dresdener Hofoper verpflichtet wurde. Seine Fachbezeichnung im Dresdener Ensemble lautete zunächst „Lyri­scher Bariton", obwohl sein Repertoire im Künstleralmanach 1920 folgen­de Partien nennt: Luna, Rene, Germont, Amonasro, Rigoletto.Nelusco, Escamillo, Mirakel, Sebastiane, Jochanaan,Scarpia, Wolfram, Amfortas, Günther, Wanderer etc. Berlin, München, Budapest, Düsseldorf und Prag waren die ersten Stationen seiner Gastspielverpflichtungen. Berühmt würde Robert Burg zu Beginn der zwanziger Jahre durch die von Dresden ausgehende Verdi-Renaissance. Mit Meta Seinemeyer und Tino Pattiera bildete er das klassische Sopran-Tenor-Bariton-Team derberühmten Musteraufführungen, mit denen Fritz Busch das Schaffen Giuseppe Verdis für Deutschland neu entdeckte. Burg war der erste Cardillac in der Uraufführung des Werkes 1926. In dieser Zeit war er schon in das Fach des Heldenbariton hineingewachsen; als Wotan und Hans Sachs hatte er erfolgreiche Gastspiele auch im Ausland zu verzeichnen.1933 wurde er zum ersten Mal nach Bayreuth berufen. In den fol­genden zehn Jahren stellte er dort das Charakterfach dar; Kothner und Klingsor, vor allem aber Alberich machten ihn berühmt. So bedeutungsvoll diese Verpflichtung auch war, sie wirkte sich für Robert Burg doch in gewisser Weise negativ aus: In dieser Zeit tra­ten seine Erfolgspartien des Heldenfaches international in den Hintergrund, weil man den dämonischen Alberich der Bayreuther Festspiele dem Dresdener Hans Sachs und Wotan vorzog. Der große Dirigent Karl Elmendorff sagte 1938 vor dem „Rheingold": „Es ist eigentlich schade, jetzt höre ich fünf der besten Wotandarsteller meiner ganzen Dirigententätigkeit in einer Vorstellung; aber einer kann natürlich nur den Wotan singen: Rudolf Bockelmann, Jaro Prohaska, Ludwig Hofmann, Josef von Manowarda und Robert Burg!" Mitte der dreißiger Jahre verlegte sich Burg dann mehr und mehr auf das Charakterfach. Seine letzten Gastspiele als Hans Sachs und Colonna in „Rienzi" erlebte 1935 die Zoppoter Waldoper. Der Dresdener Staatsoper blieb Burg buchstäblich bis zu seinem Tode treu: Während eines Konzertes erlitt er am 9. Februar 1946 in Dresden einen Herzschlag; er war 56 Jahre alt.Eine Reihe interessanter Schallplatten haben seine Stimme erhalten. Sein vielseitiges Repertoire ist darauf nur zu einem geringen Teil erfasst; sein berühmter Hans Sachs, sein legendärer Alberich sind akustisch nicht festgehalten worden. Die intensive Ausstrahlung seiner dramatischen Begabung, die Ausdruckskraft seines dunkel-timbrierten, umfangreichen und durchschlagskräftigen Baritons sind von zwingender Überzeugungsgewalt auch in der begrenzten Form der akustischen Aufnahme.

Einhard Luther








DOWNLOAD MP3 256 KB/s




Robert Burg at Bayreuth 1941


Burg, Robert, Bariton, * 29.3.1890 Prag, † 9.2.1946 Radebeul bei Dresden; eigentlich Robert Bartl. Nach anfänglichem Mathematikstudium Ausbildung durch Hans Pokorny in Prag. Debüt 1914 am Theater von Aussig (Ustí nad Labem) als Valentin im »Faust« von Gounod. 1915-16 sang er am Deutschen Theater in Prag und gastierte am Stadttheater Augsburg. Seit 1916 Mitglied der Hofoper (seit 1918 Staatsoper) von Dresden, der er bis 1944 angehörte. Als Antrittsrolle sang er an diesem Haus den Kothner in den »Meistersingern«. Zusammen mit Künstlern wie Tino Pattiera und Meta Seinemeyer war er wesentlich an der Verdi- Renaissance der zwanziger Jahre in Deutschland beteiligt. Sein Auftreten als Boris Godunow von Mussorgsky 1923 an der Dresdner Oper bedeutete für dieses Werk in Deutschland den endgültigen Durchbruch zum Erfolg. Am 14.1.1918 sang er in Dresden in der Uraufführung der Oper »Der Eroberer« von Jan Brandts-Buys, am 9.9.1926 in der von Hindemiths »Cardillac« die Titelrolle, am 21.5.1925 die Titelpartie in der Uraufführung von Ferruccio Busonis »Doktor Faust« 1930 wirkte er in Dresden in der Uraufführung von Mark Lothars Oper »Lord Spleen« mit. 1933-42 sang er bei den Festspielen von Bayreuth den Alberich im Ring-Zyklus, auch 1934-39 den Klingsor im »Parsifal« und 1933 den Kothner in den »Meistersingern«. 1935 erschien er bei den Festspielen von Zoppot als Hans Sachs in den »Meistersingern« und als Colonna in Wagners »Rienzi«, 1924 und 1928 war er an der Staatsoper von Wien, 1924 und 1931 an der Städtischen Oper Berlin zu Gast. Er gastierte auch in Zürich, München, Amsterdam und Budapest. Seine großen Bühnenpartien waren der Thoas in »Iphigenie auf Tauris« von Gluck, der Fliegende Holländer, der Francesco in »Mona Lisa« von M. von Schillings, der Marc Arron in E. d'Alberts »Revolutionshochzeit«, der Titelheld in »Don Juans letztes Abenteuer« von P. Graener, der Geisterbote in der »Frau ohne Schatten« von R. Strauss, die Titelrolle in »Maschinist Hopkins« von M. Brand, der Alexios in »Sonneflammen« von Siegfried Wagner, der Posa in Verdis »Don Carlos«, der Graf Luna im »Troubadour«, der Lescaut in »Manon« von Massenet, der Gremin im »Eugen Onegin«, an erster Stelle aber sein Boris Godunow. Robert Burg erlitt in Dresden während eines Konzerts einen Herzschlag.

Aufnahmen auf Parlophon, Odeon, Polyphon und Homochord.

[Lexikon: Burg, Robert. Kutsch/Riemens: Sängerlexikon, S. 3362 (vgl. Sängerlex. Bd. 1, S. 502 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]


Robert Burg as Kothner, Bayreuth 1933


Above you find the transfer of a Preiser Lebendige Vergangenheit-LP of the Bariton Robert Burg. He was mainly Dresden based and was member of the Dresden Opera House from 1916 to 1944. Burg is mainly known today for his part in the Verdi renaissance in the late 20s and early 30s. He also sang at Bayreuth from 1933-1942 (Alberich, Klingsor and Kothner). His Heldenbariton has a coarse, not very attraktive timbre and (in the earlier recordigs) no fine piano quality, but his recordings are remarkable for his seriousness and sincerity and dramatical expressive power. He also suceeded at the Charakterfach. His recorded legacy is rather small for his importance for the Dresden Opera. His Lied recordings remind me because of the timbre and vocal style to Hans Duhan's recordings. In the Preiser recital the best sides are the Boris Godunoff recordings, Wotan's Abschied and even the played to death Torerolied. His Wolfram seems weak to me, but one must remember, that he was just 30 years when he recorded these sides.
Robert Burg died at the age of 56 during a concert on the stage 70 years ago in February 1946.