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Dienstag, 19. Juni 2012

Die Schöne Müllerin 1937/38 - Ernst Wolff


Ernst Wolff



Ein Leser schickte mir eine Aufnahme der „Schönen Müllerin“ mit Ernst Wolff, die er vor einiger Zeit irgendwo im Internet von einer Website heruntergeladen hatte. Die Überspielung ist gut, und ich möchte sie hier zur Verfügung stellen. Die diskographischen Angaben stammen von CHARM. Sie zeigen, dass die Gesamtaufnahme an mehreren verschiedenen Terminen, insgesamt an mindestens fünf, aufgenommen wurde im Zeitraum zwischen März 1937 und Januar 1938. Ich vermute, dass die Aufnahmen in London entstanden, es könnte aber auch in den USA sein. Vermutlich gab es sogar sechs Termine, denn weiterhin wird angegeben, dass unter der Matrix XCO 20889 das Lied Nr. 14 Der Jäger aufgenommen wurde und unveröffentlicht geblieben ist.

Widersprüchlich an den Angaben ist, dass angeblich 30cm-Aufnahmen (XCO) und 25 cm-Aufnahmen (CO) unter der gleichen Bestellnummer gemischt wurden. Das kann eigentlich nicht sein, es sei denn, der ganze Set wurde nur auf 30cm-Platten veröffentlicht. Ich weiß nicht, ob 4196-4198 vielleicht 25 cm-Platten sind oder nur eine andere  Bestellnummernreihe für 30cm-Platten in einem anderen Land. Die Angaben sind hier, z.B. bei Nr. 9 und 10, widersprüchlich.

Und die Interpretation? Wolff hält, wie auch bei seinen Franz-Aufnahmen, einen schlichten, volksliedhaften Ton, der zu den meisten Liedern im Zyklus sehr gut passt. Die Interpretation ist getragen von seinem schlanken Bariton, der leicht und ohne Mühe in die Höhe kommt. Leidenschaft oder heftige Ausbrüche sind sein Metier nicht: in den Nummern 11 und 14 bleibt er recht blass und manche Lieder wie Nr. 8 und 9 sind sehr langsam genommen, Nr. 12 relativ schnell. Trotzdem in meinen Ohren eine gültige Interpretation, die es wert ist, sie kennen zu lernen. Die Müllerin greift immer wieder ans Herz...



Ernst Wolff – Die schöne Müllerin

1.    Das Wandern  (XCO 20772-1, Col. 9137-M)     2:26
2.    Wohin  (XCO 20772-1, Col. 9137-M)    2:09
3.    Halt  (XCO 20773-5, Col. 9137-M)     1:51
4.    Danksagung an den Bach   (XCO 20773-5, Col. 9137-M)          2:09
5.   Am Feierabend    (XCO 22248-1, Col. 9138-M)       2:55
6.    Der Neugierige   (XCO 20792-5, Col. 9138-M)   3:56
7.    Ungeduld   (CO 22113-3, Col. 4196-M)      2:44
8.    Morgengruss   (CO 22114-?, Col. 4196-M)     3:22
9.    Des Müllers Blumen    (XCO 20791-3, Col. 4197-M)  3:34
10. Tränenregen   (CO 22117-1, Col. 4197-M)   3:05
11. Mein   (CO 22253-1, Col. 4198-M)   2:41
12. Pause  (XCO 22134-1, Col. 4198-M)     3:28
13. Mit dem grünen Lautenbande    (XCO 22254-2, Col. 9139-M)    2:37
14. Der Jäger (XCO 22254-2, Col. 9139-M)   1:26
15. Eifersucht und Stolz  (XCO 22115-2, Col. 9139-M)   1:29
16. Die liebe Farbe (XCO 22115-2, Col. 9139-M)   3:15
17. Die böse Farbe (XCO 22247-1, Col. 9140-M)   2:15
18. Trockne Blumen  (XCO 22247-1, Col. 9140-M)  4:25
19. Der Müller und der Bach  (XCO 20922-3, Col. 9141-M)  4:25
20. Des Baches Wiegenlied (XCO 20807-3, Col. 9141-M)   4:30

Ernst WOLFF - Bariton and Piano
Recorded for Columbia:
20772ff, 20791ff, 20807 = III.1937
20922 = IV.1937
22113ff, 22134 = XII.1937
22247f, 22253f = I.1938



Here I present you the “Schöne Müllerin” sung by Ernst Wolff. The diskographical data is from CHARM and contains some controversial informations. The recording was made on several occasions, as can be seen by the dates of recording. If someone knows, where it is recorded, I would be grateful for information.
His Interpretation of the song cycle war discussed controversially in the Gramophone after it was edited. You can find it in the article from Record Collector HERE .
I like his interpretation, his simple manner and the ease of reaching high notes with his light voice, but I miss a bit of passion in songs like Mein! or Der Jäger. Judge by yourself!

Donnerstag, 14. Juni 2012

Hermann Weil (1876-1949) und Hermine Bosetti


Hermann Weil, Postkarte von 1907

Ich beginne nun mit der selbstgestellten Aufnahme, hier möglichst viele Aufnahmen von Herman Weil zu veröffentlichen. Zunächst einmal die Informationen über ihn aus dem Sängerlexikon:

Weil, Hermann, Bariton, * 29.5.1876 Mühlburg bei Karlsruhe, † 6.7.1949 (er erlitt einen Herzschlag, als er im Blue Mountain Lake bei New York angelte); er wollte zuerst Volksschullehrer werden, studierte dann aber Musikwissenschaft, Musiktheorie und Dirigieren am Konservatorium von Karlsruhe bei Felix Mottl; seine Stimme wurde durch Adolf Dippel in Frankfurt a.M. ausgebildet. 1900 wurde er Korrepetitor am Hoftheater von Karlsruhe; 1901 debütierte er als Sänger am Stadttheater von Freiburg i. Br. in der Partie des Wolfram im »Tannhäuser«. Von Freiburg aus kam er 1904 an die Stuttgarter Hofoper, an der er bis 1933 sehr große Erfolge erzielen konnte. Er sang in Stuttgart u.a. in der Uraufführung der Oper »Prinzessin Brambilla« von Walter Braunfels (25.3.1909) und in den Premieren der Opern »Salome« (1905 als Jochanaan) und »Elektra« (als Orest) von Richard Strauss und »Der arme Heinrich« von Hans Pfitzner. 1909 gastierte er in Amsterdam als Sebastiano in »Tiefland« von E. d'Albert, 1911 als Kurwenal im »Tristan«. 1912-14 hörte man ihn an der Oper von Boston. Seit 1911 trat er an der Metropolitan Oper New York in sechs Spielzeiten auf (Antrittsrolle: Kurwenal im »Tristan«). und sang dabei 16 Partien (hauptsächlich aus dem Wagner-Repertoire) in 115 Vorstellungen. 1913 übernahm er an diesem Haus in der Premiere des »Rosenkavaliers« den Faninal; er wirkte 1912 in einer konzertanten Aufführung von Monteverdis »Orfeo« mit, 1916 in »Iphigénie en Tauride« von Gluck. Nachdem die USA in den Ersten Weltkrieg eingetreten waren, war er 1917-19 in Amerika als Deutscher interniert. 1919 sang er mit einer aus deutschen Sängern zusammengestellten Operntruppe im Lexington Theatre in New York, doch kam es in dieser unmittelbaren Nachkriesgzeit nicht zu einer erfolgreichen Spielzeit. Er gastierte im Lauf seiner Karriere an der Mailänder Scala, an der Covent Garden Oper London (1913), in Madrid, Berlin und Brüssel. Bei den Festspielen von Bayreuth erwies er sich als großer Wagner-Interpret; hier sang er 1911-12 den Amfortas im »Parsifal« und den Gunther in der »Götterdämmerung«, 1911-12 und 1924-25 den Hans Sachs in den »Meistersingern«. 1920-23 war er an der Staatsoper von Wien tätig. 1923-24 Amerika-Tournee mit der German Opera Company. 1939 mußte der Künstler als Jude Deutschland verlassen und lebte dann in New York als Gesanglehrer. Sein Bühnenrepertoire enthielt über hundert Rollen und gipfelte in den Wagner-Partien des Hans Sachs und des Kurwenal im »Tristan«.

Schallplatten: Odeon (u.a. 2. Akt »Tannhäuser« von 1909), amerikanische Columbia, HMV (seit 1908), Pathé-Platten (Berlin, 1912), Vox (letzte Aufnahmen um 1924), alle in akustischer Aufnahmetechnik.

[Lexikon: Weil, Hermann. Großes Sängerlexikon, S. 25615
(vgl. Sängerlex. Bd. 5, S. 3681 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]

Hermine Bosetti als Hirt in Tannhäuser
 
Da ich selber fast keine Schellackplatten von ihm besitze, beginne ich hier mit Ausschnitten von einer alten Hermine Bosetti-LP. Bosetti war der Liebling der Münchner Oper, wo sie auf Koloratur- und Hosenrollen abonniert war, und nahm am 1. Juni 1911 mit Hermann Weil zwei längere Szenen aus Traviata (eine ihrer Glanzrollen) und Rigoletto auf. Über die Sängerin werde ich demnächst noch einen Einzelartikel schreiben. Hier geht es zunächst um Hermann Weil, dessen Kunst auf den Aufnahmen gut zu erkennen ist, auch wenn die erste Rigoletto-Seite fast nur die Arie „Tutte le feste“ (auf Deutsch) von Bosetti enthält und er dabei wenig zu singen hat. Die Titel der Ausschnitte sind so wiedergegeben, wie auf den Schallplatten und in den Aufnahmebüchern, auch wenn der angegebene Ausschnitt, mit dem die Seite beginnen sollte, bei zwei Seiten nicht mit dem tatsächlich gesungenen Anfang übereinstimmt. In diesem Fall habe ich auch den tatsächlichen Anfang aufgeführt.
Demnächst treffe ich einen Freund, der viele Weil-Platten besitzt und sie mir zum Überspielen leihen wird. Das kann dann zwar noch ein paar Wochen bis Monate dauern, bis das hier veröffentlicht werden kann, aber die Serie wird fortgesetzt.

Hermine Bosetti als Traviata


Hermann Weil und Hermine Bosetti, Playlist

1.  La Traviata: Fräulein Valery…
Odeon XX 76097, xxB 5143
2. La Traviata: Ach, ich verstehe
Odeon XX 76098, xxB 5144
3. La Traviata: Hin ist die Hoffnung (= Saget der Jungfrau)
Odeon X 99653, xB 5141
4. La Traviata: Ich sterbe!
Odeon X 99654, xB 5142
5. Rigoletto: Rede, wir sind allein!
Odeon XX 76099, xxB 5153
6. Rigoletto: Hab‘ ich erst vollbracht (= Ach, weine, weine an meinem Herzen)
Odeon XX 76127, xxB 5154

Hermann Weil, Bariton
Hermine Bosetti, Sopran
Orchestra, conducted by Eduard Künnecke
Recorded: 1.Juni 1911


Here is the first playlist with recordings of the Baritone Herman Weil. His solo recordings will follow in a few weeks or months, as I am still working on loaning the records and transferring them to have them published here. The duets with Hermine Bosetti are fine recordings, and I will bring you solo recordings of Bosetti, too, in the future. For this time, enjoy these two scenes from Traviata and Rigoletto, which were recorded about 101 years ago.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Conchita Supervia (1895 -1935)





Hier teile ich mit Ihnen eine alte Rococo-LP mit Aufnahmen der Sängerin Conchita Supervia. Sie war in vielerlei Hinsicht eine herausragenden Künstlerin: eine sehr virtuose Altstimme ohne tantenhaftes Timbre á la Clara Butt, eine ansprechende Künstlerin, die man sich nicht müde hört, und dazu noch eine sehr hübsche mädchenhafte Frau. Hinzu kommt noch eine tragische Lebensgeschichte, die bewegt: Sie starb mit nur 40 Jahren nach der Geburt ihres Kindes. Da hatte sie aber schon eine Gesangskarriere von 25 Jahren hinter sich. Sie hinterließ ca. 200 Aufnahmen aus nur wenigen Jahren bei Ultraphon und beim Lindström-Konzern mit seinen damaligen Marken Fonotipia, Odeon und Parlophon. Das Sängerlexikon schreibt dazu:


Supervia, Conchita, Alt, * 9.12.1895 Barcelona, † 30.3.1936 London; sie stammte aus einer alten andalusischen Familie; ihr eigentlicher Name war Concepción Supervia Pascual. Sie kam mit zwölf Jahren auf das Konservatorium von Barcelona und debütierte 1910 in Buenos Aires mit einer reisenden spanischen Operntruppe in der Oper »Bianca di Beaulieu« von Cesar Stiattesi und in der Zarzuela »Los amantes de Teruel« von Breton. 1911 kam sie in Italien zu ihren ersten Erfolgen, als sie am Teatro Petruzzelli in Bari, damals 16 Jahre alt, als Carmen auftrat. 1911 sang sie in der italienischen Erstaufführung des »Rosenkavaliers« von R. Strauss am Teatro Costanzi in Rom als Partnerin von Hariclea Darclée den Octavian. 1912 bewunderte man sie an der Oper von Bologna als Carmen und als Dalila in »Samson et Dalila« von Saint-Saëns; 1914 hatte sie glänzende Erfolge an der Oper von Havanna und am Teatro Liceo Barcelona. 1915-16 war sie Mitglied der Oper von Chicago, wo sie als Charlotte im »Werther« von Massenet, als Carmen und als Mignon ihr Publikum begeisterte. Seit 1920 sang sie hauptsächlich an den großen italienischen Bühnen (Teatro Grande Brescia, Teatro Carlo Felice Genua, Teatro Donizetti Bergamo, Teatro Verdi Ferrara) und in Barcelona. Seit 1924 war sie an der Mailänder Scala sehr erfolgreich. Als Antrittsrolle sang sie dort den Hänsel in »Hänsel und Gretel« von Humperdinck mit Ines Maria Ferraris als Partnerin; später feierte man sie dort als Octavian und als Cherubino in »Figaros Hochzeit«. 1926 kreierte sie in einem Konzert an der Scala de Fallas »El amor brujo« für Italien. An der Scala kreierte sie auch 1929 die Concepcion in der Erstaufführung von Ravels »L'heure espagnole«. 1925 begann sie in Turin mit der Neu-Belebung der Belcanto-Opern von Rossini (»L'Italiana in Algeri«, »La Cenerentola«, »Barbier von Sevilla« in der Original-Form mit der Rosina als Alt-Partie), die hauptsächlich deshalb nicht mehr aufgeführt wurden, weil die enormen technischen Schwierigkeiten ihrer Koloratur-Contralto-Rollen von den Altistinnen des 20. Jahrhunderts nicht gemeistert werden konnten. Mit Hilfe ihrer phänomenalen Gesangtechnik erregte Conchita Supervia in diesen Opern 1925 zuerst am Teatro di Torino von Turin, dann in Florenz, Rom, London, Paris und in Südamerika größtes Aufsehen. So sang sie u.a. die Isabella in »L'Italiana in Algeri« in Turin, Madrid, Barcelona, Rom, Paris (Théâtre des Champs Elysées, 1930) und 1935 an der Covent Garden Oper London, »La Cenerentola« in Turin, Paris, beim Maggio musicale von Florenz 1933 und 1934 an der Covent Garden Oper. 1927 sang sie in Turin in der Uraufführung der Oper »Fata malerba« von Vittorio Gui, 1932 an der Opéra- Comique Paris die Titelrolle in der Lehár-Operette »Frasquita«; 1934 wirkte sie in dem englischen Film »Evensong« mit. 1931 heiratete sie den englischen Industriellen Ben Rubenstein und verlegte nun ihren Wohnsitz nach London. Sie starb im Alter von 40 Jahren in London nach der Geburt eines Kindes. Altstimme von besonderer Schönheit; in der Gesangtechnik von größter Virtuosität, im Vortrag sich bis zu dramatischer Leidenschaftlichkeit steigernd. Ihre aparte, typisch spanische Erscheinung auf der Bühne und ihr charmantes, temperamentvolles Spieltalent ergänzten glücklich die Qualität ihrer Stimme. Große Interpretin des spanischen Liedes und der Zarzuela.

Zahlreiche (über 200) schöne Aufnahmen auf Parlophon und Ultraphon, 1927-33 entstanden.

[Nachtrag] Supervia, Conchita; sie studierte am Conservatorio del Liceo Barcelona bei den Pädagogen Goula und Ferrer. 1935 gab sie ihr letztes Konzert in Kopenhagen. - Lit: J. Newton: Conchita Supervia (in »Recorded Sound«, 1973).

 [Lexikon: Supervia, Conchita. Kutsch/Riemens: Sängerlexikon, S. 23639 ff (vgl. Sängerlex. Bd. 5, S. 3392 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]





Ich höre diese Sängerin sehr gerne. Die alten LPs spielen nicht schlecht und die Überspielungen waren für damalige Verhältnisse gut gelungen. Trotzdem muss ich darauf hinweisen, dass es nur eine LP-Überspielung mit Laufgeräuschen ist, die ich mit meinen bescheidenen Mitteln (Software und Tonabnehmer) nicht besser hinbekommen habe. Wenn man die Sängerin in bestmöglicher Qualität hören will, muss man sich die CD-Überspielungen von Marston zulegen. Erstens sind die Aufnahmen (fast?) komplett, zweitens entsprechen die Überspielungen dem bestmöglichen Stand, den man heute erreichen kann, und die Edition ist vorbildlich. Alles ist genau recherchiert und beschrieben, und in den Beiheften findet sich eine komplette Diskographie der Sängerin.
Ich habe die MP3-tracks mit den Tags versehen, die auf der LP angegeben sind. In meiner Playlist unten habe ich die Angaben von Marston verwendet, die korrekter und ausführlicher sind als die Angaben auf dem LP-Cover. Es lohnt sich, seine Webseite zu besuchen:
  

Wenn man herunterscrollt, kommt man zu den Supervia-CDs (4 Doppel-CDs). Sämtliche diskographischen Informationen und die Texte über Supervia sind online zugänglich.





Rococo LP 5230 Conchita Supervia


1.     O che umore stravagante (Canzone del paggio) (A. Sartorio)       
      Odeon (SO6052) 184200                                    6.III.1930
2.      I ZINGARI IN FIERA: Chi vuol la zingarella (Giovanni Paisiello; G. Palomba)  Odeon    
           (SO6042-2) 184229                                                4.III.1930
3       Se tu m’ami (Attributed to Pergolesi; Rolli)       
          Odeon (SO6043) 184200                        4.III.1930
4.       Occhietti amati (Andrea Falconieri)    Odeon (SO6041) 184226          4.III.1930 
5.    EL HUÉSPED DEL SEVILLANO: Las lagarteranas (E. Reoyo; J. Guerrero and L. de Tena)    
         Odeon (Ki4396-2) 188809                                                         21.IV.1931         
6.       Les barraques (Méndez; Gallego)      Odeon (SO 4911) 185010               28.X.1928
7.       Flor y luz (Pedro Puche; Juan Dotras Vila)                                                                      
         Odeon (Ki4928-1) 184276                                                                                31.XI.1931
8.       Les aranyes (Sancho Marraco; Mestres)    Odeon (SO 4697) 185008                  2.V.1928
9.       FARRUCA: From “Triptico” op. 45 (Turina; Maria de las Mercedes de Campoamor and  
         Campoosorio)             Odeon (SO 4908) 185009                      22.X.1928
10.   LA MARCHENERA: La petenera (Moreno Torroba; F. Luque and Gonzalez del Toro)     
         Odeon (xxS 4681-2) 122004                                                               24.IV.1928
11.    L’ultima canzone (Tosti; F. Cimmino)  Odeon (SO6025) 185020   28.II.1930
12.    So sweet is she (“Have you seen but a whyte lillie grow?”) (Ferrabosco, arr. Dolmetsch; 
         Ben Johnson)   Parlophone (LO3005-2) RO20193                17.III.1932
13.   Oh no, John (Traditional; Arranged by Cecil Sharp)                                                 
         Parlophone (LO3004-1) RO20193                                                    17.III.1932
14.   Lullaby, op. 57, no. 2 (Cyril Scott; C. Rossetti)                                               
             (LO3007-2) Historic Masters HMA1                                                17.III.1932
15.   When I bring to you color’d toys [No. 1 from the opera GITANJALI] (John Alden 
          Carpenter; Rabindranath Tagore)    (LO3006-2) Historic Masters HMA1             17.III.1932
16.   A lesson with the fan (Guy D’Hardelot; F. E. Weatherly)                       
         Parlophone (LO3008-2) RO20186                                                                            17.III.1932
17.   Should he upbraid (Bishop; adapted from Shakespeare)                         
         Parlophone (LO3003-1) RO20186                                                                           17.III.1932


Orch. conducted by Antonio Capdevila: Nr. 1-4
Orch. conducted by unknown: Nr. 5, 6, 9, 10
Orch. conducted by Paul Minssard: Nr. 7
Orch. conducted by Modesto Romero (erroneously given Antonio Capdevila on label): Nr. 11
Piano Maria Gil: Nr. 8
Piano Ivor Newton: Nr. 12-17
Recording Places: 
Nr. 1-4, 11 Barcelona
Nr. 5, 7 Paris
Nr. 6, 8, 9, 10 Madrid
Nr. 12-17 London




Here I give you an old Rococo LP with recordings of Conchita Supervia for Download. The quality is average, and I must say as in every case, where I feature the same singers as him:
MARSTON DOES IT BETTER !

If you want to hear Supervia in top quality and in a complete edition which is exemplary as well in sound as in information, you need to have the Marston Edition of the complete Supervia on 4 Double-CDs. I don’t owe it, because it is expensive and I want to exploit my own resources of ca. 1000 LPs and not always buy something new, but my efforts of presenting the recordings are only a small glance of what Ward Marston is able to get out of these old recordings. If your appetite for more has come from my MP3s, take your chance. The first volume of the complete Supervia is already on Marston’s “Endangered Species List” and will be sold out during the next months (?).