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Freitag, 13. Januar 2012

Die schöne Müllerin 1909 – Franz Naval



Die erste Gesamtaufnahme der „Schönen Müllerin“ von Schubert und vermutlich die erste Gesamtaufnahme eines Liederzyklus überhaupt stammt von Ende 1909 und wurde durch den Tenor Franz Naval mit Begleitung von Alfred Pilz aufgenommen und bei der Firma Odeon auf 27cm-Platten herausgegeben. Im Jahr darauf zog die Grammophon nach und liess den Zyklus mit Paul Schmedes, dem Bruder des berühmten Wiener Tenors Erik Schmedes, aufnehmen (auf 25 cm-Platten). Beide Zyklen sind recht selten. Ich selbst habe von Naval aus der Müllerin nur eine Platte gehabt, die ich hier vorstelle. Allerdings ist der komplette Zyklus bei Symposium auf CD erschienen. Falls ein Leser diese Aufnahme besitzt, wäre ich für einen Upload und eine Nachricht über den Link dazu sehr dankbar…




Franz Naval lebte von 1865 bis 1939 und machte schon 1901 Aufnahmen auf Berliner, später auf Odeon. Ich füge eine Biographie vom Cover der Preiser-LP CO 394 bei, die ihm gewidmet ist. Vielleicht werde ich sie demnächst einmal digitalisieren.



Ein Bild von Naval ist auch in meiner Sammlung. Es ist ein Foto einer mit unbekannten Rolle, vielleicht der Tonio in der Regimentstochter – eine Rolle, die sicher zu seinem lyrischen und beweglichen Tenor gepasst hätte.


Here you find an excerpt from the first complete recording of “Die schöne Müllerin” (Schubert) with the tenor Franz Naval with Kapellmeister (Alfred) Pilz on piano from the year 1909. (If any reader owns the complete CD edition from Symposion, I would be thankful for an upload.) Naval made his debut in 1888 in Frankfurt/Oder as Lyonel in Martha and 1895 until 1898 at the Berlin Hofoper and from 1898 until 1902 at the Vienna Hofoper, where he got trouble with Mahler, who was against star-behavior. He then was engaged at the Met 1903/04 and from 1903 to 1908 again in Berlin at the Hofoper and later at the Komische Oper. He had a light, but well centered tenor with agility and good legato. If his attack is always adaequate for the Müllerin because of some mannerisms may be doubted from today, but in every case it is an important historic document.



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